Umschulung
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Eine Umschulung bezeichnet das Erlernen eines neuen Berufes oder zumindest einer neuen Qualifikation und ist somit eine Art der beruflichen Weiterbildung. Sie kommt dann infrage, wenn der vorherige Beruf aus bestimmten Gründen nicht mehr ausgeführt werden kann. Eine Umschulung dient als Weiterbildung und zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit. Die Gründe für eine umschulende Weiterbildung sind vielschichtig. Langfristige Krankheitsfälle, mangelnde Nachfrage am aktuellen Berufsbild oder Desinteresse können die Gründe für eine Weiterbildung dieser Art sein. Hat jemand zuvor noch keinen Beruf erlernt, sondern beispielsweise ein Fernstudium abgebrochen, so handelt es sich nicht um eine Umschulung, sondern eine Ausbildung als Weiterbildungsmaßnahme. Umschulende Weiterbildungen dauern in der Regel neun Monate bis zwei Jahre und beinhalten meist auch ein Praktikum. Jedoch wird eine Umschulung, die kürzer als 2 Jahre andauert, als fachlicher Schwerpunkt bezeichnet, und nicht als komplette Weiterbildung. Finanziert werden diese Arten der Weiterbildung meist von Arbeitsagenturen oder der Bundeswehr oder wird als Reha-Leistung anerkannt. |